Zitat Wikipedia:

"Ein Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg] (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), meist abgekürzt als Blog [blɔg], ist ein auf einer Website geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Es handelt sich damit zwar um eine Website, die aber im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst. Ein Blog ist ein für den Herausgeber („Blogger“) und seine Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft, kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern kann es einem Internetforum ähneln, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung."



24. Januar 2009

Krise, die. "...bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation." Sagt Wikipedia. Komisch. Meist kriege ich die Krise dann nach der Krise. Also. Da stehen wir nun. Wassilie und ich. Um es mit Polarbär 7 Finger zu sagen: Allein. Allein. Aber ich habe ja noch Wassilie. Ok. Und zu tun, das ist wahr. Reichlich sogar. Nein nein. Das Bett steht jetzt. Eigentlich schon länger - aber mein Rücken findet meine kongeniale Stützkonstruktion darunter nicht sooooo genial. Eigentlich findet er sie scheisse. Aber ich will jetzt nicht mehr hämmern. Morgen eben. Dann. Wo war ich? Allein. Genau. Stimmt nicht ganz. Freunde die einem Kuchen reichen, obwohl sie nicht sicher sind, ob man damit nicht doch noch "rumfurzt" weil er irgendwie zu warm oder nicht durch oder sowas ist. [trotzdem lecker, danke]. Mögliche neue Klienten, die einem interessante Aufgaben liefern. Irgendwie geht es dann ja doch. Und meine morgendliche Stille, die mittägliche Stille und auch die abendliche... einfach nur schön. Es war richtig. Für sie, ja auch für mich. Kein Zweifel.

Sie fehlt mir trotzdem.

HLA

19. Januar 2009

Kandinsky, Wassily. Den habe ich eben aufgehängt. Bei mir. In meiner Küche. Jetzt ist es meine Küche. Ist ja jetzt auch mein Kandinsky wieder an der Wand. Wie vor dem Umzug. Eigentlich war es ja unser Kandinsky. Nein. Ich habe ihn haben wollen. Sie hat mal kurz angedeutet, er könnte in ihre Wohnung passen. Manche Blicke deuten Unheil an. Sowas wie Erdbeben. Vulkanausbrüche. Sintfluten. Also ist er mit mir gegangen. Ein süßes gemeinsames Hundebaby hätte Sie behalten können. Kinder sowieso. Alle. Für meinen Kandinsky hätte ich sogar meine jüngere Schwester hergegeben... (Sorry Kleine, das Leben ist hart, und keiner steht zwischen mir und meinem Kandinsky.) Echt? Wie echt? Seit ihr bescheuert? Höre ich mich an, als könnte ich mir einen echten Kandinsky leisten? Reproduziert. Und bei irgend so einem skandinavischen Möbelhaus erstanden. Ja. Ja. Schlechte billige Repro... Mein Kandinsky. Mein Leben. Klappe. So. Jetzt hängt er also. Hach. So ein wenig angekommen. Ein ganz klein infinitesimal winziges bisschen. Hach. Hach. Und nochmal: Hach! Jetzt kann ich langsam mal überlegen, wo ich schlafen will. Wohne ja erst seit 6 Wochen hier. Und meine Küche hatte Vorrang. Lecker Pudding zum Abendessen. Ja. Und der Kandinsky. Aber über die Rückenschmerzen tröstet der Pudding nur kurz hinweg, das ist wahr. Einbauküchen. Da brauch' ich etwas länger, als Laie. Wo war doch gleich das Bettgestell? Egal. Ich kann auch im Stehen schlafen. Haben die Römer auch gemacht. War da nicht eben eine Kiste mit dem Calvados? Mach ich eben einen auf blauen Reiter... schläft sich gleich viel besser. Gute Nacht Wassily. Gute Nacht John Boy.

Heinrich

25. Dezember 2008

Bis jetzt habe ich es ja geschafft, die Klappe zu halten, aber nun geht es mir echt auf den Senkel. Alles geht drunter und drüber. Klar, wer hätte schon ahnen können, dass AKTIEN SINKEN, und wenn es jemandem noch nicht aufgefallen ist: Zins ist der Lohn für Risiko. Wenn deine Schwiegermutter auf einmal scheiß freundlich wird und dir was schenkt, dann wirst Du doch auch misstrauisch. Wenn Dir Dein Arzt sagt, Du hast Krebs, was machst Du? Genau. Aber wenn Dir so ein beanzugter Berufs-Smartie weiß macht, du kriegst 10 (in Worten z-e-h-n) Prozent für gar nichts, einfach so - nur ein Jahr still halten, sonst nichts, dann glaubts du ihm? Kein Mitleid. Nicht einmal ein Fünkchen. Schlauere Menschen als ich haben mal gesagt, dass es auf dem Markt immer einen Dummen gibt. Wenn du ihn nicht kennst, dann ist die Chance groß, dass Du es selbst bist. Und plötzlich sind die Loser von früher die Cleveren: Immerhin waren die schlau genug, ihr Geld unter Abgabe von jede Menge Spaß zu verbrennen: Versaufen, verqualmen, mit Parties, Drogen und Sex durchbringen. Ihr seid beide euer Geld los. Nun, wer steht jetzt besser da, oh Kleingläubiger?

Heinrich L. Aunisch.

28. Oktober 2008

Kommunikation ist hier Einbahn, lieber Leser, ich will Dir gar nicht die Chance geben zu antworten. So muss ich nicht zuhören, geduldig abwarten bis Du mit durchschnittlicher Schwerfälligkeit einen Gedanken vollendest, den ein geringfügig überdurchschnittlicher Mensch schon durchschaut, bevor Du Ihn auch nur gedanklich vollendet hast. Also. Geh weg. Heul Dich woanders aus. Hier ist meine Heulwiese. Jupp. Sprachliche Onanie. Mir egal wer das liest. Und was er darüber denkt. Ich mag Euch nicht, keinen. Wie hat Wowi gesagt? "und das ist gut so". Wie viele Geistschreiberlinge hat er wohl verschlissen und wie viel Kraft es Ihn wohl gekostet nicht "und ich steh dazu" zu sagen. Der war platt, oder? Genauso wie die Rede durchschaubar. Aber Wowi ist es nicht. Durchschaubar schon, aber nicht platt. Wowi immerhin hat, während er was für sich tat, was für andere getan. Ein wenig Weg bereitet. Wenngleich wohl eher unbeabsichtigt. Es sind so viele andere, die nur fragen, wie sie nehmen können, die sich äußerste Mühe geben auch versehentliches Geben auszuschließen. Und die das auch noch für gerecht halten. Das kotzt mich an. So jetzt bin ich müde. Deswegen später mehr. Heute. Oder Morgen. Oder nach .... aber das geht Dich ja eh nichts an. Also geh mir nicht auf den Geist und raus und tu was... krieg Deinen Arsch hoch und den Rubel zum Rollen. Damit der Rest Dich nicht durchfüttern muss. Wo ein Wille ist ein Weg. Wo ein großer Wille ist, ist ein wirklich schneller und breiter Weg, oh Kleingläubiger.

Heinrich L. Aunisch.